So gelingt es die gemeinsame Finanzen praktisch und kostengünstig zu verwalten

Viele fragen sich erst zu spät, welches Kontomodell für sie das Richtige ist. Gemeinschaftskonten haben Vor- und Nachteile, genauso wie ein Einzelkonto. Wer sorgfältig abwägt, welches der beiden Modelle für seine Vorteile steht, wird schnell eine zutreffende Entscheidung fällen können.

Gemeinschaftskonto als Paar nutzen

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Was ist die Besonderheit eines Gemeinschaftskontos?

Bei einem Gemeinschaftskonto handelt es sich um ein Zahlungsverkehrskonto, dass von zwei oder mehr Personen als Inhaber geführt wird. Darüber hinaus ist es möglich, bevollmächtigte aufzunehmen. Es ist aber auf jeden Fall sehr ratsam als Paar drei Konten zu besitzen, um das eigene und das gemeinsame Geld bestens zu verwalten. Warum das so ist, liest er in diesem informativen Artikel auf der welt.de.

Einer der wichtigsten Vorteile eines Gemeinschaftskontos ist es, dass man hier den zweiten Inhaber nicht aus der Kontoverfügung ausschließen kann. Anders als bei einer Vollmacht – diese kann ohne weiteres von einem der Inhaber widerrufen werden – ist der zweite Inhaber dauerhaft mit in dem Konto verankert.

„ODER“-Konto – das bequemere Model

Die Mehrzahl der Gemeinschaftskonten wird dabei in der Vertragsform des „Oder“-Kontos geführt. Hierbei haben die Inhaber die Möglichkeit, Transaktionen und Verfügungen jeweils alleine oder gemeinsam vorzunehmen. Damit ist die problemlose Nutzung von Bankkarte, Kontoauszügen und Online Banking möglich.

„UND“-Konto – mehr Sicherheit und Kontrolle

Vertrauen sich die beiden Inhaber nicht mehr, beispielsweise aufgrund einer Scheidung oder eines Streits, kann das Konto jederzeit in ein „Und“-Konto gewandelt werden. Hier ist dann die Verfügung über das Konto nur noch gemeinsam möglich. Damit die Banken dies kontrollieren können, wird zu diesem Zeitpunkt das Online Banking gesperrt. Ebenfalls sind keine Karten mehr im Umlauf, da die Inhaber nur noch gemeinschaftlich informiert werden.

Oftmals berechnen die Banken für den Aufwand der Kontoführung hierbei eine erhöhte Kontopauschale. Daher empfiehlt es sich, im Falle eines Und-Kontos die Vereinbarung mit der Bank zu lösen und gleichermaßen zwei Einzelkonten zu eröffnen.

Bei einem Partnerkonto Vergleich auf die richtigen Gebühren achten

Sobald man geklärt hat welches Kontomodell am besten für die eigene Bedürfnisse passt, sollte man die einzelnen Gebühren genauer betrachten. So kann zum Beispiel je nach Gemeinschaftskonto die monatlichen Kontoführungsgebühren ganz entfallen oder erst ab einem bestimmten monatlichen Mindestgeldeingang. Bei manchen Konten kommt man allerdings um die monatlichen Pauschalgebühren nicht drum herum. Es gibt aber auch spezielle Gemeinschaftskonten Vergleiche, wie zum Beispiel https://www.gemeinschaftskonto24.net/, die alle Angebote sehr ausführlich miteinander vergleichen.

Vorteil gemeinschaftliche Verwaltung über den Tod hinaus

Der wohl größte Vorteil eines Gemeinschaftskontos ist die Verwaltung des Geldes auf dem Konto bis über den Tod hinaus. Jeder der Inhaber kann dauerhaft und zu jeder Zeit ersehen, welche Beträge auf dem Konto verfügt werden. Eine gemeinsame Haushaltskasse ist so leicht zu führen.

Im Falle von Krankheit einer der Inhaber kann der verbleibende Inhaber problemlos Kontoverfügungen vornehmen und damit die Zahlungsfähigkeit der Gemeinschaft sicherstellen. Selbst über den Tod hinaus bleibt der verbleibende Inhaber Verfügungsberechtigt.

Im Gegensatz zum Einzelkonto mit Vollmacht können so über das Konto nicht nur die Kosten im direkten Zusammenhang mit der Bestattung, sondern auch die Lebenshaltung des verbliebenen und sämtliche anderen Transaktionen durchgeführt werden.

Mein Fazit zum gemeinsamen Konto

Wer sich vertraut und gemeinsam Geld verwalten möchte ist mit einem Gemeinschaftskonto gut beraten. Jeder Inhaber sollte mit einer Karte und einem Online Banking ausgestattet werden. So können die Inhaber jeweils getrennt oder auch gemeinsam über das Konto verfügen.

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